Bereits bei der Annahme achtet die Sammelstelle auf die Qualität und Beschaffenheit des angelieferten Korns. Dieses kann bereits auf dem Halm mit Fusarien oder Mutterkorn befallen sein. Zudem werden bei der Ernte artfremde Samen und Körner, ausgewachsene oder gebrochene Körner mitgedroschen. Das von den Landwirten angelieferte Getreide wird in der Sammelstelle gereinigt, bei Bedarf getrocknet und in Silos eingelagert.

Durch eine sachgerechte Lagerung muss gewährleistet sein, dass der Nährwert des Getreides über die gesamte Dauer der Lagerung so weit wie möglich erhalten bleibt. Daneben hat die hygienische Beschaffenheit eine zunehmende Bedeutung und wird sorgfältig überwacht.

Neben den ernährungsphysiologischen und hygienischen Eigenschaften hat das Getreide weitere Qualitätsmerkmale wie Produktionsform, Anbauregion oder ökologische Zusatzleistungen des Landwirten. Diese Merkmale werden mit Labeln gekennzeichnet.